Der große Heizvergleich.

Die vielen Vor- und Nachteile der gängigsten Heizsysteme.

Jedes

Heizsystem

hat Vor- und Nachteile. Oft kann man es sich nicht aussuchen, mit welcher Heizung man die eigenen vier Wände beheizt. Entweder steht die

Ölheizung

bereits im Keller oder die restliche Warmwasseraufbereitung ist von der Gastherme abhängig. Trotzdem gibt es immer

Alternativen

, die ergänzend als Heizung eingesetzt werden können – z.B. in der Übergangszeit oder in einzelnen Zimmern und/oder Lebensbereichen wie z.B. direkt beim Schreibtisch oder der bei der Fernseh-Couch.

OeheizungÖlheizung

  • bewährtes Heizsystem
  • große Anzahl an Anbietern und Produzenten
  • Öl kann im Sommer „günstiger“ eingekauft werden
  • Abhängigkeit vom

    Ölpreis

  • sinkende Verfügbarkeit des fossilen Heizmaterials
  • schlechte Umweltwerte, hoher CO2-Ausstoß beim Heizen
  • großer Platzbedarf für die

    Öllagerung

    zum Betreiben der Heizung
  • Heizkosten

    werden in Zukunft garantiert steigen und nie wieder fallen

GasheizungGasheizung/Gastherme

  • bewährtes Heizsystem
  • große Anzahl an Anbietern und Produzenten
  • Gas

    ist einfach verfügbar und meisten fix eingeleitet
  • Platzgewinn, weil keine Einlagerung nötig ist
  • Abhängigkeit vom aktuellen

    Gaspreis

  • schlechte Umweltwerte, hoher CO2-Ausstoß beim Heizen
  • Unsichere

    Gasversorgung

    in Europa durch russische Gaskrise
  • Heizkosten werden in Zukunft garantiert steigen

PelletsPellets

  • relativ neues, aber bereits ausgereiftes Heizsystem
  • umweltfreundlich durch nachwachsendes Heizmaterial
  • Holz ist CO2-neutral, Sie heizen mit gutem Gewissen
  • Pellets

    lassen sich sauber in einem Nebenraum der Heizanlage lagern
  • Einlagerung

    ist (wie Öl) platzintensiv
  • Der Preis für Pellets orientiert sich am

    Ölpreis

    und Gaspreis
  • Pellets müssen bestellt und geliefert werden, kein spontanes Heizen

Infrarot HeizplatteInfrarot Heizplatten

  • modernes und innovatives Heizsystem
  • effiziente Strahlungswärme statt ineffizienter Abwärme
  • Gleiches System wie behagliche Wärme von Kachelofen und Kamin und der Sonne
  • Platzgewinn,

    Infrarot Heizplatten

    sind ca. 1 cm dünn
  • Infrarot Heizelemente lassen sich auch als Folie als Fußbodenheizung oder in der Wand integrieren und direkt verkleben.
  • Betrieb mit jederzeit und überall verfügbarem

    Strom

    . Sie heizen nur, wann, wo und wie viel Sie brauchen – punktgenau.
  • Nur ca. 8–16 Cent pro Stunde im Vollbetrieb. Abhängig vom Stromanbieter, den Sie auch wechseln und dadurch die Effizienz steigern können.
  • Niedervolt – dadurch kein Elektrosmog, unter Putz Verbau möglich, auch in Nassräumen.
  • Keine Leistungsverluste in den Mauern durch Wärme abgebende Wasserrohre. Keine Mindesttemperaturen im Betrieb, kein Heizraum, kein

    Lagerraum

    für Brennstoffe
  • noch ungewohntes Wärmegefühl
  • Umstellung der Heiz-Gewohnheit erforderlich. Niedrigere Temperaturen bringen aber gleichen Effekt.

Lesen Sie mehr über die Infrarot Heizung

FernwaermeFernwärme

  • alternatives, dezentrales Heizsystem
  • Nutzung von thermischer Abfallverwertung
  • geschlossenes System ohne unnötige Umweltverschmutzung
  • immer verfügbare Wärme durch fixen Anschluss in der Haustechnik
  • aufwändiges Netz mit hohen Netzkosten
  • Netzkosten machen einen Großteil der

    Heizkosten

    durch Fernwärme aus

Strom-RadiatorenStrom-Radiatoren

  • sehr mobiles und flexibles Heizsystem
  • schnell verfügbare Wärme z.B. beim Fernsehen oder Arbeiten
  • kleine Geräte
  • schlechter Wirkungsgrad, dadurch hohe Stromkosten
  • ineffiziente Geräte, die viel zu klein zum Beheizen von Räumen sind
  • Luft wird aufgewirbelt, dadurch hohe Staubbildung
  • Brandgefahr bei veralteten Geräten